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KASTRATION DER HÜNDIN( wird oft fälschlich als Sterilisation bezeichnet)

Die Entfernung der Eierstöcke - und somit der hormonproduzierenden Drüsen- bezeichnet man als KASTRATION.

 

 

 


VORTEILE der Kastration:

  • Verhindern einer ungewollten Trächtigkeit

  • Stress der Läufigkeit (für Hund und Besitzer!) vermeiden

  • die Scheinträchtigkeit tritt nicht mehr auf ( kann 4 bis 8 Wochen nach der Läufigkeit auftreten; die Hündin versucht, verschiedene Gegenstände ( Spielzeug, Stofftiere) zu „adoptieren"; sie kann in ihrer Vorstellung, Welpen beschützen zu müssen, aggressiv werden; die Milchdrüse kann sich anbilden, kann sogar Milch produzieren » Gefahr der Milchdrüsenentzündung.

  • Die Gefahr der eitrigen Gebärmutterentzündung (=Pyometra), die eine hoch akute, lebensbedrohende Situation darstellt, ist gebannt.

  • Das Brustkrebsrisiko wird bei frühzeitiger Kastration massiv gesenkt, so erkranken Hündinnen, die v o r der 1. Läufigkeit kastriert werden, so gut wie nie an einem Mammakarzinom!

  • Bei frühzeitiger Kastration bleibt das lebhafte welpenartige Wesen der Hündin erhalten - Konfrontationen mit anderen Hündinnen bleiben aus.


NACHTEILE :

  • kastrierte Hündinnen neigen aufgrund der hormonellen Umstellung dazu, das Futter besser zu verwerten. Übergewicht kann die Folge sein. Bei Verwendung entsprechenden Futters (Light Produkte) und ausreichender Bewegung ist dem aber leicht entgegen zu wirken.

  • Bei manchen Rassen ( Langhaardackel, Setter, Spaniel,..) kann das Fell nach der Kastration speziell im Kopfbereich weicher und länger werden.

  • Die früher häufig aufgetretene Inkontinenz kommt bei den modernen OP- Techniken so gut wie nicht mehr vor.

     

  • OP Risiko, wie bei jedem operativen Eingriff; bei einem jungen gesunden Hund (Routineoperation) ist das Risiko ungleich geringer als bei einer Notoperation im Falle einer Gebärmuttereiterung oder bei Brustdrüsenkrebs.


Die Vorteile einer Kastration überwiegen die Nachteile bei weitem. Der einmalige kurze Eingriff gehört zu den Routineoperationen der tierärztlichen Praxis und ist eine sinnvolle Maßnahme zur Gesunderhaltung unserer Hundedamen.


 


Der richtige Zeitpunkt:

Die Läufigkeit der Hündin setzt zum ersten mal - rassebedingt unterschiedlich- zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat ein. Die Blutung dauert 3 Wochen, die Stehtage, in denen die Hündin deckbereit ist, sind - grob gesprochen- zwischen dem 10. und 13. Tag der Läufigkeit.


Zur Durchführung der Kastration wartet man das Ende der Läufigkeit ab ( wenn man nicht entschieden hat, bereits v o r der 1. Läufigkeit operieren zu lassen). 2 Wochen später ist ein günstiger Zeitpunkt für die Operation.


Am Tag der Operation soll der Hund nüchtern bleiben, d.h. 6 Stunden vorher nichts mehr zu fressen und zu trinken geben.

Der Schnitt ist wenige cm lang, bereits am Tag nach der OP kann der Hund wie gewohnt - allerdings an der Leine - ausgeführt werden.


Nach 10 Tagen werden die Nähte entfernt.



 

Bringt eine endoskopische Kastration Vorteile?

Da die Schnittgröße bei der herkömmlichen Poerationsmethode bei uns bei ca 2-3 cm liegt, bietet die endoskopische Methode, bei der immerhin 3 Schnitte gesetzt werden müssen, keinen Vorteil. Der um einiges höherer Preis der Endoskopie erklärt sich auch nicht durch schnellere Rekonvaleszenz. Unsere Patienten sind am nächsten Tag wieder völlig fit!

 
 

 

 
ORDINATIONSZEITEN:
MO | DI | MI | FR 09h-12h
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DO 15h-19h
SA 10h-12h